Schon früh am Morgen des Festtages, genauer genommen um sechs Uhr, wurden die letzten Vorbereitungen wie z.B. das Aufbauen der Küche, der Zapfanlage oder das Dekorieren der Tische getroffen. Obwohl es noch zweieinhalb Stunden bis zum Festgottesdienst waren blieb uns kaum eine freie Minute. Gegen acht Uhr traf der Marzlinger Burschenverein an unserer Dorfkirche ein, und kurz darauf durften wir auch die Wolfersdorfer Burschen begrüßen, die mit weiblicher Begleitung eine Gruppe von circa 20 Leuten darstellten.
Im Gottesdienst wurde unser Taferl feierlich geweiht, welches beim Festmarsch durch Attaching direkt hinter der Blaskappelle die Spitze des Festzuges sein sollte.
Durch unzureichendes Absprechen trafen ein paar Musiker ein wenig verspätet zur Aufstellung des Festzuges ein, die Giggenhausener Burschen erschienen gar nicht.
Dies wurde allerdings von den anderen Vereinen, zu denen auch alle Attachinger Ortsvereine zählten, mit Humor hingenommen.
Der Umzug wurde von festlicher, bayerischer Marschmusik der „Blechduin“ umrahmt und durch laute Schüsse der Böllerschützen feierlich an der Mehrzweckhalle des BCA empfangen.
Obwohl sich noch nicht alle unsere Gäste einen Platz gesucht hatten begannen wir sofort mit dem Bedienen.
Um elf Uhr wurde das Essen serviert, was allerdings für den ein oder anderen noch ein wenig zu früh war... Obwohl die Mehrheit Rollbraten aß, gab es auch einige die zu unseren Bratwürsten und Steaksemmeln griffen.
Nach dem Essen hielt unser damaliger 1. Vorstand Maxi Schwaiger eine feierliche Ansprache, welche den anderen Attachinger Burschen eine kurze Verschnaufpause gab.
Kurz darauf begannen unsere Bedienungen durch die Reihen zu gehen und Schnappes zu verkaufen, der von unseren Gästen gern angenommen wurde.
Bis ca. 16 Uhr umrahmte die Blaskappelle unser Gründungsfest, sorgte für pausenlos gute Stimmung, und lies es sich natürlich auch selbst gut gehen. Das war aber nicht immer leicht, da Band nach jedem Lied übermäßigen Beifall und laute Zugabe-Rufe der trinkfreudigen Meute erhielt.
Nach der Abreise einiger Musiker setzte man sich nach draußen, genoss das herrliche Wetter.
Hier wurde dann bis zum Einbruch der Dunkelheit noch viel getrunken, gefeiert und gelacht.
Im Großen und Ganzen war der Ablauf bis auf ein paar kleine organisatorische Anfängerfehler einwandfrei. Somit erinnern wir uns gern an unser Gründungsfest und bedanken uns recht herzlich bei all unseren Gästen und denen die geholfen haben, insbesondere beim Hofbräuhaus Freising, ohne dem wir völlig aufgeschmissen gewesen wären.